TGI AG Liechtenstein — Was Anleger jetzt wissen müssen
Die TGI AG mit Sitz in Vaduz ist Gegenstand einer FMA-Verfügung zur Rückabwicklung dreier Gold-Rabattmodelle. Hier erfahren Sie, wer betroffen ist und welche Schritte sinnvoll sind.
Was ist die TGI AG?
Die TGI AG ist ein in Vaduz, Liechtenstein, ansässiges Unternehmen, das seit Jahren mit Gold-Rabattmodellen wirbt. Kunden zahlen Gelder ein und sollen später physisches Gold mit erheblichen Preisnachlässen — teils bis zu 72 % unter dem Marktpreis — erhalten. TGI bewirbt sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz, unter anderem über Sport-Sponsoring und Events.
Warum greift die FMA ein?
Am 29. Mai 2026 ordnete die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht (FMA) die sofortige Einstellung des Vertriebs dreier Produkte an: „Customer Basic 2 %“, „SalesPremium“ und „Sofortrabatt“. Begründung: TGI betreibe bewilligungspflichtiges Einlagengeschäft ohne Banklizenz. Die FMA untersagte das Halten der Gelder und ordnete die Rückzahlung innerhalb von vier Monaten an.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kunden, die in die genannten Rabattmodelle eingezahlt haben und noch kein Gold erhalten haben — laut TGI rund 15 % aller Kunden. Unabhängig davon empfiehlt sich eine Prüfung auch bei anderen TGI-Verträgen, da BaFin und die österreichische FMA das gesamte Modell kritisch sehen.
Was können Sie tun?
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